Albrechtsberger, Johann Georg (1736-1809)











Kategorie: 4 Blockflöten

ArtikelNr: ETF 052

Preis: 13,00 €   (Preis ohne MwSt. 12,15 €)

Info:

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809)


Fuge über B-A-C-H  ETF 052

für Blockflötenquartett  SATB

herausgegeben und eingerichtet von Heida Vissing

Partitur + Stimmen

Schwierigkeitsgrad 3

€ 13,00



Johann Georg Albrechtsberger

wurde am 3. Februar 1736 in Klosterneuburg (Niederösterreich) als Sohn eines Landwirtes und Fuhrwerkers geboren und starb am 7. März 1809 in Wien. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in den Provinzstädten und Klöstern entlang der Donau. Bei den Augustinern im Stift Klosterneuburg war er bereits mit sieben Jahren Sängerknabe, erlernte das Orgelspiel und den Generalbass und erhielt möglicherweise schon den ersten Kompositionsunterricht.

Von 1749-1753 war er Chorknabe im Kloster Melk und Schüler des Regens chori  Marian Gurtler (1703-1766) sowie des Organisten Joseph Weiß (gest. 1759). Aus dieser Zeit stammen die frühesten Werke, zu denen auch die hier bearbeitete Fuge für Orgel über B-A-C-H gehört und schon hier ist der strenge kontrapunktische Stil erkennbar, der ihn sein Leben lang begleiten wird.

In den Jahren 1755-1757 setzte er seine Studien bei den Jesuiten in Raab (Györ/Ungarn) fort. Neben seiner Tätigkeit als Organist arbeitete er hier auch als Komponist, denn aus dieser Zeit stammen seine frühen liturgischen Werke, Oratorien und kammermusikalische Kompositionen. Nach seiner zweijährigen Tätigkeit (1757-1759) an der Wallfahrtskirche Maria Taferl ging er als Nachfolger des Klosterorganisten Joseph Weiß zurück nach Melk, wo er insbesondere seine Lehrtätigkeit intensivierte und während dieser Zeit begann vermutlich die Freundschaft zu Joseph Haydn. Warum Albrechtsberger seine Anstellung in Melk aufgab ist ebenso unklar wie seine Lebensumstände in der darauffolgenden Zeit. Möglicherweise arbeitete er als Lehrer in Wien und reiste mit namentlich unbekannten Adligen durch Böhmen, Mähren und Schlesien. Von 1768-1773 veränderte sich sein kompositorisches Schaffen und es entstanden Kammermusikwerke, Konzerte und Sinfonien. 

Im Mai 1768 heiratete Albrechtsberger Rosalie Weiß, die Tochter eines Eggenburger Bildhauers, mit der er 15 Kinder hatte, von denen aber nur sechs ihren Vater überlebten. Um 1700 wurde er als Organist im Probsthaus erwähnt, d.h. er stand vermutlich zu dieser Zeit bereits als Gehilfe im Dienst des Stephansdoms.

1771 erhielt Albrechtsberger seine erste Anstellung als Kapellmeister an der  Karmeliterkirche in Wien; 20 Jahre übte er dieses Amt aus. 1793 übernahm er nach dem Tod Wolfgang Amadeus Mozarts und Leopold Hoffmanns die Anstellung des Kapellmeisters am Stephansdom, die er bis zu seinem Tode am 7. März 1809 innehatte.

Johann Georg Albrechtsberger genoss als Orgelvirtuose, Cellist, Pädagoge, Kontrapunktiker und Musikgelehrter international hohes Ansehen und er starb 1809 als einer der am meisten verehrten Musiker in Europa. Als Lehrer unterrichtete er ganze Generationen von Musikern und Komponisten, darunter nicht zuletzt Ludwig van Beethoven. Er wurde in einem Schachtgrab auf dem Sankt Marxer Friedhof in Wien beigesetzt.

Heida Vissing

Münster, im April 2014


 



Menge:  


<- zurück...